K-Computer: Nummer 1 der Supercomputer

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Auf der „International Supercomputing Conference“ (findet zweimal im Jahr statt) werden die stärksten Supercomputer gekürt. Die neue Nummer 1 heißt „K Computer“.

Spitzenleistung

Das Unternehmen Fujitsu und das Institut RIKEN bauten das komplexe Rechenwerk, das im LINPACK-Benchmark 8,162 **Petaflops (Floating Point Operations Per Second, Gleitkommaoperationen pro Sekunde) erreicht – das ist eine Zahl mit 15 Nullen. Zum Vergleich: Die ehemalige Nummer 1 „Tianhe-1A“ kommt aus China und bringt es auf 2,5 Petaflops, ein aktueller Intel-Core-i7-Prozessor mit vier Kernen bleibt unter 100 Gigaflops. Im K-Computer stecken aktuell 68.544 CPUs (Rechenkerne) – bis November 2012 stockt Fujitsu auf mehr als 80.000 Einheiten auf. So will man die Zehn-Petaflops-Marke knacken.

 

Ein Prozessorchip des K-Computers. Davon nutzt das Rechenmonster mehr als 68.000.

**Floating Point Operations Per Second (kurz FLOPS; englisch für Gleitkommaoperationen pro Sekunde) ist ein Mass für die Leistungsfähigkeit von Rechnersystemen oder Prozessoren und bezeichnet die Anzahl der Gleitkommazahl-Operationen (Additionen oder Multiplikationen), die von ihnen pro Sekunde ausgeführt werden können.

 

Energiekonsum

Die Rechenkraft giert nach Strom: Jährlich verschlingt der K-Computer Energie im Wert von zehn Millionen US-Dollar – und ist dabei genügsam. Sein Vorgänger genehmigt sich das Doppelte bei rund einem Drittel der Leistung.

 

Wozu Supercomputer?

Supercomputer rechnen im Dienste der Wissenschaft und des Militärs, etwa um die Auswirkung von Erdbeben oder Atombomben zu kalkulieren. Ihre hohe Rechenpower erlangen die Systeme durch im Verbund betriebene Prozessoren. In manchen Hochleistungssystemen kommen zusätzliche Grafikchips zum Einsatz: Sie sind besonders flott in parallelen Berechnungen.

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