Diese Hintergrund-Dienste bremsen dein Windows aus!

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In einem Betriebssystem geht es zu wie in einem Bienenstock: Viele Hundert Dienste, Programme und Prozesse sorgen dafür, dass dein Windows funktioniert. Doch nicht alles läuft rund: Ich habe 8 Störenfriede ausgemacht, die du deaktivieren kannst.

 

Windows-Ballast finden

Wenn du deinen PC hochfährst und Windows startest, ruft das Betriebssystem automatisch eine Vielzahl von Helfern auf. Diese arbeiten entweder als Dienst, kleiner System-Prozess oder ausgewachsenes Programm im Hintergrund – und alle bedienen sich munter an den Ressourcen deines Computers. Daher lohnt es sich, überflüssige Anwendungen zu stoppen und so mehr Leistung für deine eigentlichen Aufgaben freizuschaufeln.

So entfernst du Programme aus dem Autostart

Im Task-Manager findest du heraus, welche Anwendungen im Hintergrund arbeiten. Klicke mit der rechten Maustaste auf deine Windows-Leiste und wähle „Task-Manager starten“. Unter der Registerkarte „Prozesse“ listet das Betriebssystem ebendiese auf. Ich habe 8 unnötige Dienste und Prozesse für dich zusammengestellt – prüfe anhand der Liste, ob bei dir überflüssige Helfer werken. Wenn du fündig geworden bist, so klick im Task-Manager mit der rechten Maustaste auf einen solchen Prozess und wähle „Dateipfad öffnen“: Das Verzeichnis der zugehörigen Software öffnet sich. Bestandteile dieses Programms entfernst du jetzt aus dem Autostart. Windows pflegt eine Liste von Anwendungen, die gemeinsam mit dem Betriebssystem starten. Die findest du, indem du auf die Startmenü-Schaltfläche klickst, im Suchfeld „msconfig“ eingibst und mit der Enter-Taste bestätigst (XP-Nutzer klicken zuvor auf „Ausführen …“). Jetzt öffnet sich die Systemkonfiguration und du klickst auf die Registerkarte „Systemstart“. Entferne vor den als unnötig entlarvten Programmen den Haken, um sie ab dem nächsten Windows-Start nicht mehr aufzurufen.

 

So stoppen Sie Windows-Dienste

Ein anderer Weg schlägst du bei Windows-eigenen Diensten ein. Die starten entweder automatisch, manuell oder sind deaktiviert. Klick auf die Startmenü-Schaltfläche, gib in das Suchfeld „Dienste“ ein (XP-Nutzer klicken zuvor auf „Ausführen …“) und bestätige die Eingabe mit der Enter-Taste. Nun suchst du den überflüssigen Dienst und klickst ihn mit der rechten Maustaste an. Dann wählst du „Eigenschaften“ und änderst im sich öffnenden Fenster den Starttyp auf „Manuell“.  Welche Dienste du auf „Manuell“ stellen kannst siehst du am Schluss.

 

 Achtung: Keine wichtigen Prozesse und Dienste ausschalten!

Achte darauf, nur die von mir zusammengestellten Prozesse und Dienste abzuschalten. Wenn du andere Programme oder Dienste deaktivierst, kann es möglicherweise zu Abstürzen oder Datenverlust führen!

 

Dies sind die Programme:

 

reader_sl.exe

Hinter reader_sl.exe verbirgt sich der „Adobe Reader Speed Launcher“, der dafür sorgt, dass Sie den PDF-Betrachter Adobe Reader schneller aufrufen. Dies steht meistens aber nicht im Verhältnis zum Arbeitsspeicher, den der Prozess permanent für sich reserviert.

 

atiptaxx.exe/ati2sgag.exe/ati2evxx.exe

Die drei Prozesse laufen bei Ihrem Windows, wenn Sie eine ATI-Grafikkarte verwenden. Die Zusatzprogramme bieten schnelleren Zugriff auf Optionen und 3D-Einstellungen. Die Grafikkarte funktioniert auch ohne einwandfrei.

 

DivXUpdate.exe

Sind auf Ihrem PC das Abspielprogramm DiviX oder die zugehörigen Video-Codecs installiert, prüft die Anwendung DivXUpdate.exe im Hintergrund, ob Aktualisierungen verfügbar sind – und bremst damit Ihr Windows aus.

 

jqs.exe

Hinter jqs.exe befindet sich der „Java Quick Starter“, der den Aufruf von Java-basierter Software beschleunigt. Meistens lohnt sich der entstehende Geschwindigkeitsvorteil nicht.

 

iTunesHelper.exe/iPodService.exe

Der im Hintergrund arbeitende Prozess iTunesHelper.exe sorgt dafür, dass iTunes automatisch startet, sobald Sie einen iPod oder ein iPhone an Ihren Windows-PC anschließen. Der iPodService.exe startet die Synchronisierung von Daten zwischen Gerät und iTunes. Falls Sie die Funktionen nicht wünschen oder trotz iTunes-Nutzung kein Apple-Gerät verwenden, sollten Sie die beiden Anwendungen deaktivieren.

 

RTHDCPL.exe/RAVCpl64.exe

Die beiden Prozesse arbeiten möglicherweise auf Ihrem System, wenn Sie eine Soundkarte der Firma Realtek verwenden. Dadurch erhalten Sie unter anderem eine zusätzliche Lautstärkeregelung – in den meisten Fällen genügen aber die Windows-Soundoptionen.

 

Nvidia Display Driver Service

Falls Sie eine Nvidia-Grafikkarte benutzen und die zugehörigen Treiber installiert haben, arbeitet auf Ihrem Betriebssystem dieser Dienst. Die Zusatzprogramme und 3D-Funktionen, die Sie dadurch starten, benötigen Sie für Spiele jedoch nicht.

 

WMP-Netzwerkfreigabedienst

Der Dienst durchsucht Ihr Netzwerk zu Hause nach Medieninhalten und fügt sie der Bibliothek des Windows Media Players hinzu. Der Vorgang bremst Ihren Rechner spürbar aus – wünschen Sie die Analyse des Netzwerkes nicht oder verwenden Sie eine andere Software zur Medienverwaltung, deaktivieren Sie den Dienst.

 

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